Jahreszeitenwechsel sind eine Anpassungsphase für Ihre Haut. Veränderungen von Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Sonneneinstrahlung können zu Schwankungen wie Trockenheit, Empfindlichkeit oder verstärkter Talgproduktion führen. Eine schlichte, aber konsequente Routine ist der Schlüssel, um diese Phase mit möglichst geringen Beeinträchtigungen zu überstehen.
Morgenroutine
- Sanfte Reinigung: ein pH-ausgeglichener Reiniger, der die Haut nicht austrocknet.
- Feuchtigkeitspflege: je nach Jahreszeit eine leichtere oder reichhaltigere Creme.
- Sonnenschutz: das ganze Jahr, jeden Tag — der wichtigste Schritt.
Abendroutine
- Eine zweistufige Reinigung, die Schmutz des Tages und Make-up entfernt.
- Ein reparierendes Serum je nach Bedarf der Haut (z. B. feuchtigkeitsspendende oder erneuernde Inhaltsstoffe).
- Eine die Hautbarriere unterstützende Nachtcreme.
Bei der Hautpflege zahlt sich nicht „viele Produkte“ aus, sondern eine „richtige und konsequente“ Routine.
Worauf beim Jahreszeitenwechsel zu achten ist
- Beginnen Sie nicht gleichzeitig mit neuen und stark wirksamen Inhaltsstoffen; überfordern Sie die Hautbarriere nicht.
- Reduzieren Sie die Häufigkeit des Peelings je nach Reaktion Ihrer Haut.
- Wenn die Trockenheit zunimmt, schichten Sie Ihre Feuchtigkeitspflege (Serum + Creme).
- Lassen Sie den Sonnenschutz niemals aus — er ist die größte Ursache für Pigmentflecken und Hautalterung.
Wann ist professionelle Unterstützung nötig?
Bei anhaltenden Rötungen, hartnäckigen Pigmentflecken oder Reizungen ist eine fachliche Beurteilung sinnvoller als Versuche zu Hause. In unserer Kosmetikabteilung können wir mithilfe einer Hautanalyse ein individuelles Pflegeprotokoll für Sie erstellen.