Was ist Gynäkomastie?
Gynäkomastie ist die Vergrößerung des Brustdrüsengewebes bei Männern; das durch vermehrtes Fett bedingte Erscheinungsbild wird als Pseudogynäkomastie bezeichnet. Vor der Operation wird die Ursache der Vergrößerung (hormonell, medikamentös usw.) abgeklärt; bei Bedarf werden weitere Untersuchungen veranlasst.
In welchen Fällen wird es bevorzugt?
- Brustvergrößerung infolge hormoneller, genetischer oder gewichtsbedingter Veränderungen
- Körperliches Unbehagen und das beim Sport empfundene Unbehagen
- Mehr Selbstvertrauen bei der Kleiderwahl und im sozialen Leben
Chirurgische Technik
- Liposuktion: Absaugen des Fetts über kleine Schnitte.
- Drüsenexzision: Entfernung des festen Gewebes über einen halbmondförmigen Schnitt unter der Brustwarze.
- Hautstraffung: bei Bedarf ergänzt.
Vollnarkose; Fettabsaugung 1–1,5 Stunden, Straffung ~2 Stunden. 1 Nacht stationär, 4–8 Wochen Kompressionsmieder, Rückkehr zu Alltagsaktivitäten in 5–7 Tagen.
Wenn die zugrunde liegende Ursache beseitigt ist und das Gewicht gehalten wird, ist das Rückfallrisiko gering; bei anhaltenden hormonellen Veränderungen oder Medikamenteneinnahme kann es jedoch erneut auftreten.
Sie beschränkt sich meist auf eine kleine Narbe am Rand des Warzenhofs.